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KEHLER HAFEN – ULI STICHLER

– KEHLER HAFEN, Uli Stichler –

„Von 80 auf 1.000. Das muss man erst einmal hinkriegen. Auch, wenn es nicht um Stundenkilometer geht, sondern um Tonnen. Aber die sind im Kehler Hafen nun mal auch von größerer Bedeutung. Auf alle Fälle dann, wenn sie von der Kaimauer aufs Binnenschiff umgeschlagen werden. Nicht, dass diese Zahlen auf Uli Stichlers Rechnung gehen würden – aber in seiner ganz persönlichen Bilanz sind sie drin.“

Text: Doris Geiger

Buchprojekt: PANTA RHEI

MSG – Björn Jatz

– MSG, Björn Jatz –

„Wenn es einer so richtig schwer hat, dann ist es Björn Jatz. Aber: Je schwerer, desto besser! Bei ihm dürfte sich dann nämlich trotzdem ein Gefühl der Leichtigkeit einstellen.

Ist ja eigentlich immer so, wenn man merkt: Der Laden läuft. Björn Jatz ist Geschäftsführer der MSG Krandienst GmbH (zweite Generation) und das Business mit seinen insgesamt 55 Kränen ist ein wichtiger Teil des Kehler Hafens – auch wenn es dort nicht direkt ansässig ist.

Das Unternehmen mit dem Slogan „Big Blue Power aus Baden“ residiert im Kehler Ortsteil Auenheim – und befindet sich damit in direkter Nachbarschaft, wenn schwere Güter im Hafen in Bewegung gebracht werden müssen. Die MSG betreibt die Schwerlastumschlagsplattform im Kehler Hafen.“

Text: Doris Geiger

Buchprojekt: PANTA RHEI

KEHLER HAFEN – VOLKER MOLZ

– KEHLER HAFEN, Hafendirektor Volker Molz –

„Panta rhei lautet der altgriechische Ausdruck, der bedeutet: Alles fließt. Zugeordnet wird diese Beobachtung dem griechischen Philosophen Heraklit. Und: Er hatte Recht! Deshalb ist der Kehler Hafen heute auch nicht mehr der, der er vor 25 Jahren war. Die Menschen in der Hafenverwaltung, die ich in ihrem Tun führen darf, sie sind es, die diesen kraftvollen Ort gehegt und gepflegt haben.

Seit fünf Jahren bin ich ein Teil davon – und sehe die wesentliche Aufgabe in meiner Führungsverantwortung darin, den Menschen Freiheit zu gewähren. Die Freiheit, die sie brauchen, um den Hafen weiter voranzubringen, ihn zu transformieren. Wenn alles fließt, muss man die Bewegungsfreiheit dafür haben, die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Sonst stockt es, läuft vielleicht über oder lässt untergehen.

Auch wenn wir Verwaltung heißen: Wir wären lieber eine Hafen-Macherei. Also machen wir. Damit der Hafen auch weiterhin das bleibt, was er ist: Ein Ort voller Energie, voller Bewegung, ein Ort der Materie, aber auch einer der menschlichen Werte. Nirgendwo sind diese spürbarer und mehr gefragt als dort, wo alles im ständigen Wandel begriffen ist: Panta rhei. Es ist mir eine Freude und eine Ehre, der Fließ- oder vielleicht doch besser der Transformationsmanager zu sein.“

Text: Doris Geiger

Buchprojekt: PANTA RHEI