KEHLER BERGE – GABRIELE ENGELHARDT

„Die international renommierte Künstlerin Gabriele Engelhardt leistet nahezu Unglaubliches: Sie lässt zweidimensionale Kunst dreidimensional erscheinen. Damit versetzt sie Berge – und zwar die im Kehler Hafen, denen sie sich seit fast zehn Jahren widmet.

Sie versetzt sie dabei an viele Orte, wie etwa nach Stuttgart, nach Wien, nach Paris und nach Krems in Österreich. Dort erzeugen ihre Werke Anerkennung und Bewunderung – und der Kehler Hafen erlangt eine völlig unerwartete Aufmerksamkeit. An Stellen und bei Menschen, die man nicht erwartet hätte. Diese staunen nicht schlecht. Vor allen Dingen darüber, was es an bergigen Motiven am flachen Rheinufer so gibt.

Im Interview mit Gabriele Engelhardt wird außerdem deutlich: Sie liebt, was sie tut. Und sie liebt den Kehler Hafen.“

Text: Doris Geiger

Buchprojekt: PANTA RHEI

MSG – Björn Jatz

„Wenn es einer so richtig schwer hat, dann ist es Björn Jatz. Aber: Je schwerer, desto besser! Bei ihm dürfte sich dann nämlich trotzdem ein Gefühl der Leichtigkeit einstellen.

Ist ja eigentlich immer so, wenn man merkt: Der Laden läuft. Björn Jatz ist Geschäftsführer der MSG Krandienst GmbH (zweite Generation) und das Business mit seinen insgesamt 55 Kränen ist ein wichtiger Teil des Kehler Hafens – auch wenn es dort nicht direkt ansässig ist.

Das Unternehmen mit dem Slogan „Big Blue Power aus Baden“ residiert im Kehler Ortsteil Auenheim – und befindet sich damit in direkter Nachbarschaft, wenn schwere Güter im Hafen in Bewegung gebracht werden müssen. Die MSG betreibt die Schwerlastumschlagsplattform im Kehler Hafen.“

Text: Doris Geiger

Buchprojekt: PANTA RHEI

KEHLER HAFEN – VOLKER MOLZ

„Panta rhei lautet der altgriechische Ausdruck, der bedeutet: Alles fließt. Zugeordnet wird diese Beobachtung dem griechischen Philosophen Heraklit. Und: Er hatte Recht! Deshalb ist der Kehler Hafen heute auch nicht mehr der, der er vor 25 Jahren war. Die Menschen in der Hafenverwaltung, die ich in ihrem Tun führen darf, sie sind es, die diesen kraftvollen Ort gehegt und gepflegt haben.

Seit fünf Jahren bin ich ein Teil davon – und sehe die wesentliche Aufgabe in meiner Führungsverantwortung darin, den Menschen Freiheit zu gewähren. Die Freiheit, die sie brauchen, um den Hafen weiter voranzubringen, ihn zu transformieren. Wenn alles fließt, muss man die Bewegungsfreiheit dafür haben, die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Sonst stockt es, läuft vielleicht über oder lässt untergehen.

Auch wenn wir Verwaltung heißen: Wir wären lieber eine Hafen-Macherei. Also machen wir. Damit der Hafen auch weiterhin das bleibt, was er ist: Ein Ort voller Energie, voller Bewegung, ein Ort der Materie, aber auch einer der menschlichen Werte. Nirgendwo sind diese spürbarer und mehr gefragt als dort, wo alles im ständigen Wandel begriffen ist: Panta rhei. Es ist mir eine Freude und eine Ehre, der Fließ- oder vielleicht doch besser der Transformationsmanager zu sein.“

Text: Doris Geiger

Buchprojekt: PANTA RHEI

KEHLER HAFEN – 125 Jahre

Einen Blick hinter die Kulissen des Kehler Hafens zu werfen, stand schon lange auf meiner Bucket List. Der Hafen gilt als bedeutendes Industrie- und Logistikzentrum am Rhein, ist aber für die Öffentlichkeit kaum zugänglich – ein echtes Mysterium.

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Kehler Hafens hatte ich die Möglichkeit, zahlreiche ansässige Firmen zu portraitieren und ihre Tätigkeiten dokumentarisch festzuhalten. Damit schloss sich für mich der Kreis, wofür ich sehr dankbar bin.

Über acht Monate hinweg arbeiteten wir im Hafen: Zusammen mit Doris Geiger, verantwortlich für die Texte, und Michael Schebesta, der die grafische Umsetzung übernahm, entstand umfangreiches Bildmaterial. Ziel war es, sowohl die neue Homepage des Kehler Hafens als auch das Jubiläumsbuch „PANTA RHEI“ mit 200 Seiten zu gestalten.

Mein Dank gilt dem Kehler Hafen für die produktive Kooperation und die spannenden Einblicke hinter die Kulissen eines der wichtigsten Logistik- und Industriehubs der Region.